Abiturzeugnisverleihung an der Eduard-Stieler-Schule

Zeugnisübergabe unter Corona-Bedingungen an 43 Abiturienten

Am Freitag, den 19.06., wurden die erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten der Eduard-Stieler-Schule (ESS) verabschiedet. Bedingt durch die zahlreichen Corona-Schutzmaßnahmen musste diese Feier jedoch jeweils kursweise in kleinem Rahmen und zu unterschiedlichen Zeiten ohne Eltern und Angehörige unter strikter Einhaltung der Hygienevorschriften stattfinden.

Zuerst begrüßte der Stellvertretende Schulleiter Boris Krieg die Abiturientinnen und Abiturienten der Fachrichtungen Biologietechnik und Ernährungslehre in der Cafeteria der ESS, um in einem zweiten Durchgang die beiden Tutorengruppen der Fachrichtung Gesundheitslehre zu begrüßen, alles natürlich unter Einhaltung der gesetzlichen Abstandsregeln.

Krieg erinnerte daran, unter welch schwierigen Bedingungen die jungen Leute in diesem Jahr ihre Abiturprüfungen antreten mussten. Dabei hätten die Schülerinnen und Schüler die Herausforderungen in vorbildlicher Weise angenommen und die Erwartungen an die Allgemeine Hochschulreife erfüllt. Trotz aller Schwierigkeiten wie Gesundheitsfragen und Eingangskontrollen direkt vor der ersten Prüfung am 19. März sei klar gewesen, die jungen Leute wollten ihr Abitur haben.

Krieg, der selbst in der Jahrgangsstufe Sport unterrichtet hatte, resümierte, dass es von den jungen Leuten beeindruckend gewesen sei, bei jedem sportlichen Wettkampf eine "Atmosphäre des sozialen Wohlbefindens“ geschaffen zu haben. Er ermunterte die Abiturientinnen und Abiturienten dazu, sich diese ausgeprägten Sozialkompetenzen bei den anstehenden Herausforderungen im Leben zu bewahren und wünschte ihnen von Herzen alles Gute für ihre Zukunft.

Auch Anke Bischof, Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums der ESS, hielt ihre Abschiedsrede zweimal und nahm dabei Bezug auf das Lied „Sowieso“ von Mark Foster. So hätten die Schülerinnen und Schüler am Zeugnistag die Ernte einfahren können, weil sie gut gesät, gelernt und ihre Chancen genutzt hätten, manche in der Geschwindigkeit einer Rakete, andere eher mit Zugverspätung, denn das Leben verlaufe selten geradeaus, bestes Beispiel dafür sei Corona. Als Deutschlehrerin spielte Bischof dann mit den Buchstaben des Wortes CORONA, wobei das C für Chaos zu Anfang stehen könnte, das O für die bange Frage „Oh Gott, wie schaffe ich das alles?“, das R stünde dann für Regeln, aber auch wieder etwas Ruhe, gefolgt von dem O, welches nach der ersten Unruhe wieder Ordnung ins Leben gebracht hätte. N stünde für „nichts ist wie früher“ und das A repräsentiere einen neuen Anfang, der Anfang März noch sehr weit weg schien. Bischof schloss den Kreis zum Lied, worin treffend beschrieben wird: „Leben ist Veränderung“, um dann noch einmal Foster mit den Worten „Egal was kommt, es wird gut, sowieso, immer geht ‘ne neue Tür auf, irgendwo. Auch wenn’s grad nicht so läuft, wie gewohnt. Egal, es wird gut, sowieso.“ zu zitieren. Der Abiturjahrgang bedankte sich für die Betreuung in den letzten drei Jahren bei Anke Bischof mit einem Blumenstrauß.

Anschließend wünschten die Tutoren, Oberstudienrätin Gabriele Lellau (Biologietechnik) und Studienrat Christian Quanz (Ernährungslehre), sowie im zweiten Durchgang Studienrätin Dr. Monika Reus (Gesundheitslehre) und Studienrat Martin Klering (Gesundheitslehre), ihren Abgängerinnen und Abgängern alles Gute für die Zukunft. Es erfolgte dann die individuelle Zeugnisausgabe.

Zum Ende der Veranstaltungen würdigte Boris Krieg, auch Stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins der ESS, die jeweiligen Jahrgangsbesten. Je einen Geschenkgutschein erhielten Verena Gensheimer aus der Fachrichtung Ernährungslehre (Notendurchschnitt 1,4), Fenja Voigt aus der Fachrichtung Gesundheitslehre (1,6) und Janika Schubert aus der Fachrichtung Biologietechnik (2,1). Weiterhin wurden Ates Cansu von der Gesellschaft Deutscher Chemiker für die beste Note im Fach Chemie und Alicia Zeiger vom Bischöflichen Generalvikariat für die beste Note im Fach Katholische Religion ausgezeichnet.

Besonders schön war es, dass alle Abiturientinnen und Abiturienten sich dem Anlass entsprechend festlich gekleidet hatten, so dass sich trotz der Corona-Einschränkungen alle Anwesenden wohl gefühlt und das Beste aus der Situation gemacht haben. Auch der Blumenschmuck der Cafeteria von Fachlehrerin Maria Kliem trug zu einer feierlichen Atmosphäre bei.

von Bernhard Ilsemann

Fotos: Thimo Maase

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