Die 12CTA reist nach Berlin!
Ende Februar unternahm die 12CTA in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Frau Petra Weber sowie Herrn Bernhard Block ihre Abschlussfahrt nach Berlin.
Dort besichtigten sie am ersten Tag das Naturkundemuseum, in dem unter anderem eine Ausstellung über die aufwendige Restauration von älteren tierischen Präparaten, die teilweise bei der Herstellung mit heute verbotenen Pestiziden behandelt wurden, zu betrachten war.
Am nächsten Tag nahmen sie an einer Stadtführung teil, die eine intensive Erkundung des Regierungsviertels beinhaltete.
Nachmittags ging es dann in die Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo die Klasse an einer eindrucksvollen Führung mit einem ehemaligen Insassen des Stasi-Gefängnisses teilnahm. Hier wurde allen wieder mehr bewusst, welche Freiheiten unsere Demokratie bietet.
Das Technikmuseum war ein weiteres Highlight auf dem Programm. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler zwischen vielen unterschiedlichen Schiffen, Flugzeugen und Zügen flanieren, die Herstellung von modernen Textilien verfolgen und zum Beispiel auch die Gewinnung von Zucker früher und heute vergleichen. Für dieses Museum ist ein Nachmittag definitiv zu kurz!
Abends stand eine Fragestunde mit Herrn Michael Brand, dem Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Fulda, an. Anschließend erfolgte ein Besuch im Bundestag inklusive einer Besichtigung der Kuppel auf dem Reichstagsgebäude mit einem beeindruckenden Blick auf das nächtliche Berlin.
Am letzten Tag ging es dann in das Futurium, wo die Frage „Wie wollen wir leben?“ im Mittelpunkt steht. Das Zusammenspiel dreier Kräfte wird dabei fokussiert: Natur, Mensch und Technik.
In der Sonderausstellung „Ocean Futures“ konnte man die Geschichte zweier Fischerfamilien - einer deutschen und einer philippinischen - vergleichen. Beide Familien sind, obwohl sie über 10.000 km voneinander entfernt leben, doch durch viele Gemeinsamkeiten verbunden: Das Leben am, mit und vom Meer sowie damit einhergehende Hoffnungen und Sorgen. Es wird klar, dass Ozeane nicht nur Ressourcen, sondern auch Möglichkeiten zur Zukunftsgestaltung sind.
Die vier Tage sind viel zu schnell vergangen, aber es bleibt eine wunderschöne Erinnerung zurück!
Text und Bild: Petra Weber