Berufliches Gymnasium

BG

 

Berufliches Gymnasium

Gesundheit – Ernährung – Biologietechnik

 

DownloadsANMELDUNG

Downloads DOWNLOADS

 

 
 

Eine ideale Vorbereitung auf alle Berufe im Gesundheitswesen: Gesundheitslehre und Gesundheitsökonomie

Das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Gesundheit bereitet fundiert auf alle Berufe im Gesundheitswesen vor, unabhängig davon, ob man eine Ausbildung oder Studiengänge wie Medizin, Gesundheitsökonomie, Gesundheitswissenschaften oder Pflegewissenschaften wählt.

  • Zusammenhänge zwischen Lebensweise und Gesundheit - Auswirkungen der Lebensgestaltung auf das physische, psychische und soziale Wohlbefinden
  • Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme (Immun-, Herz-Kreislauf-, Nerven- und Hormonsystem)
  • Einflüsse der Erbanlagen und der Umwelt auf die physiologische und pathologische Körperfunktion
  • Aufbau und Funktion des deutschen Gesundheitswesens
  • Gegenüberstellung von Gesundheitssystemen
  • Vertragsrecht

Ein interdisziplinäres Fachgebiet eröffnet vielfältige Perspektiven: Ernährungslehre und Wirtschaftslehre des Haushalts

Das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Ernährung bereitet fundiert auf ein naturwissenschaftliches und auch technikwissenschaftliches Studium vor. Die Ernährungswissenschaft ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das auf viele Wissenschaften, wie z. B. Biologie, Medizin oder Psychologie, zurückgreift und einzelne Erkenntnisse miteinander verknüpft.

  • Unterschiedliche Ernährungsformen vergleichen
  • Ernährungsempfehlungen erarbeiten
  • Aufbau und Funktion von Verdauungsorganen
  • Verwertung der Nährstoffe beim Stoffwechsel
  • Erkrankungen wie Diabetes mellitus analysieren
  • Einsatz von Gentechnik bei Lebensmittelherstellung
  • Wirtschaftliche Grundlagen in Volkswirtschaft
  • Vertragsrecht, Finanzierung und Existenzgründung

Ein junger und zukunftsträchtiger Wissenschaftsschwerpunkt: Biologietechnik

Das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Biologietechnik bereitet fundiert auf ein naturwissenschaftliches und ein technikwissenschaftliches Studium vor. Durch den hohen Praxisanteil im Grundkurs Technologie können die Absolventinnen und Absolventen dieser Schulform nach dem Abitur in das zweite Ausbildungsjahr zum/zur Biologisch-Technischen oder Chemisch-Technischen Assistenten/Assistentin einsteigen, wenn ein Grund- oder Leistungskurs in Chemie belegt wurde.

  • Mikroorganismen (Lebensbedingungen/Vermehrung)
  • Zellaufbau verschiedener Organismen
  • Biomoleküle (Zusammensetzung und Bedeutung)
  • Stoffwechselwege
  • Produktionsverfahren der Biologietechnik
  • Werkzeuge der Gentechnik
  • Technologie im Labor

Wenn Du es genauer wissen möchtest, schau Dir die einzelnen Lehrpläne an.

Voraussetzungen

Voraus­setzungen

Für RealschülerInnen

  • Qualifizierender Realschulabschluss
  • Eignungsgutachten der abgebenden Schule (Eignungskriterien: Bisherige Lernentwicklung, Leistungsstand, Arbeitshaltung)

Für BerufsfachschülerInnen

  • Die Durchschnittsnote ist in den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft besser als befriedigend (3,0), ebenso ist in den übrigen Fächern die Durchschnittsnote besser als befriedigend (3,0).
  • Eignungsgutachten der abgebenden Schule (Eignungskriterien: Bisherige Lernentwicklung, Leistungsstand, Arbeitshaltung)

Zweite Fremdsprache für RealschülerInnen und BerufsfachschülerInnen

Wer bereits durchgehend Unterricht (keine Arbeitsgemeinschaft) in einer zweiten Fremdsprache (z.B. Französisch, Latein) in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 besucht hat, ist im Beruflichen Gymnasium nicht mehr zum Unterrichtsbesuch in diesem Fach verpflichtet. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, muss in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 am Unterricht einer zweiten Fremdsprache teilnehmen (Spanisch, Französisch).

Für Gymnasiasten

  • Versetzung in die Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe
  • Eine Belegpflicht für eine zweite Fremdsprache besteht nicht mehr.
  • Unterricht in Latein wird für die Jahrgangsstufe 11 angeboten, um das Latinum abzuschließen.

Altersgrenze

Die Altersgrenze für die Aufnahme ist die Vollendung des 19. Lebensjahres bzw. des 21. Lebensjahres bei abgeschlossener Berufsausbildung.

Abschluss / Ziele

Abschluss / Ziele

Der Unterricht endet nach drei Jahren mit der Abiturprüfung. Wer sie besteht, erhält das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife und damit die Berechtigung, jedes Studienfach an einer Hochschule oder Universität der Bundesrepublik Deutschland zu studieren.

Unterricht

Unterricht

Das Berufliche Gymnasium verbindet allgemeines Lernen mit beruflichem Lernen. Neben dem allgemeinbildenden Unterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler auch Unterricht in dem gewählten Schwerpunkt. Dadurch bekommen sie einen vertieften Einblick in das jeweilige Berufsfeld und es findet eine erste berufliche Orientierung statt.

Die Unterrichtsfächer werden außer Sport drei Aufgabenfeldern zugeordnet:

Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld (I)

Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Latein, Kunst, Darstellendes Spiel.

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld (II)

Politik und Wirtschaft, Gesundheitsökonomie, Geschichte, Geschichte bilingual, Religion/Ethik, Wirtschaftslehre des Haushalts.

Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld (III)

Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Technologie der Nahrungsmittelherstellung, Biotechnologie/Labor, Ernährungslehre oder Biologietechnik oder Gesundheitslehre.

 

Die Jahrgangsstufe 11 als Einführungsphase dient im ersten Halbjahr dem Ausgleich der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen (Kompensation) und im zweiten Halbjahr der Orientierung z. B. für die Wahl von Leistungsfächern am Ende der Jahrgangsstufe 11.

Die Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase) bilden eine pädagogische Einheit, d. h. eine Versetzung oder Rückstufung findet nicht statt.

Alle Leistungen werden mit Punkten aus einer Skala von 0 bis 15 bewertet.

Fördern und fordern

Lernbegleitung

Um alle Schülerinnen und Schüler angemessen fordern, fördern und beraten zu können, gibt es aufeinander abgestimmte Bausteine zur Beratung und Förderung.

Team- und Präsentationstraining

  • Durchführung von Einführungstagen zu Beginn der Einführungsphase
  • Einübung von Methoden

Vertiefte Kompensationsphase

  • Mathe Förderunterricht nach Eingangstest zu Beginn der Einführungsphase
  • Lernpatenschaften

Förder- und Strategiegespräche

  • Grundlage Entwicklungsportfolio

Individuelle Förderpläne nach Bedarf

Beratungskonferenz im Mai

  • Überprüfung der Leistungsentwicklung besonders schwacher Schülerinnen und Schüler
  • Empfehlung für die weitere schulische Laufbahn in Einzelgesprächen

Zusammenarbeit mit den Eltern

  • Elterninformationsabende
  • Elternsprechtage
  • Individuelle Beratungsgespräche

Prüfungen

Prüfungen

Die beiden Leistungsfächer sind zugleich erstes und zweites Prüfungsfach in der Abiturprüfung. Aus den übrigen Fächern unter Beachtung der Verordnung wählen die Schülerinnen und Schüler die dritten, vierten und fünften Prüfungsfächer.

Im ersten, zweiten und dritten Prüfungsfach findet eine schriftliche Prüfung statt. Diese schriftliche Prüfung ist eine zentrale hessische Prüfung (Landesabitur).

Das vierte und fünfte Prüfungsfach findet in Form einer mündlichen Prüfung statt. Das fünfte Prüfungsfach kann im Rahmen einer Präsentation oder einer besonderen Lernleistung geprüft werden.

Die Abiturnote setzt sich aus Leistungen in den Grund- und Leistungskursen der Qualifikationsphase und den im Rahmen der Abiturprüfung erreichten Punkte zusammen.

Alle Schülerinnen und Schüler können in der Abiturprüfung, anders als auf einem allgemeinbildenden Gymnasium, zwischen Mathematik und Englisch als Prüfungsfach wählen.

Besonderheiten

Besonderheiten

Sprachkompetenz

  • Das Fach Geschichte wird auch wahlweise bilingual (Englisch als Unterrichtssprache) unterrichtet.
  • Projekte mit europäischen Schulen (Erasmus)
  • Schüleraustausch mit europäischen Schulen

Studien- und Berufsorientierung 

  • Exkursionen
    Diese bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Unterrichtsinhalte auch in der Praxis bzw. im Anwendungsbezug zu erleben.
  • Begabtenförderung
    Jedes Schuljahr wird eine Schülerin oder ein Schüler bei der Deutschen Schülerakademie für das Projekt „Bildung und Begabung“ angemeldet.

Schwerpunkt Biologietechnik

  • In den Jahrgangsstufen 11 bis 13 werden im Labor zu den theoretischen Inhalten des Fachs Biologietechnik regelmäßig Versuche durchgeführt. Dadurch wird ein hoher Anwendungsbezug gewährleistet.
  • 2015 erhielt ein Schüler den Karl-von-Frisch Preis als bester Abiturient im Bereich Biologie.
  • Bereits zweimal nahmen Schülerinnen und Schüler am Projekt „Bildung und Begabung“ der Deutschen Schülerakademie teil.
  • Jedes Jahr kommen Mitarbeiter von Science Bridge e.V. mit ihrem mobilen Schülerlabor in die Schule und vermitteln praktisch aktuelle molekularbiologische Methoden und Sachverhalte.

Schwerpunkt Gesundheit

  • Im ergänzenden Grundkurs „Notfallmanagement und Erste-Hilfe“ trainieren die Schülerinnen und Schüler ihr Verhalten in Notfallsituationen.
  • Die Schülerinnen und Schüler sammeln Praxiserfahrung durch Exkursionen mit gesundheitlichem Schwerpunkt.
  • Während des Projekts „Bewegte Grundschule“ in der Jahrgangsstufe 11 arbeiten die Lernenden des Beruflichen Gymnasiums direkt mit Schülerinnen und Schülern einer Grundschule zusammen.

Schwerpunkt Ernährung

  • Während des Projekts „Gesunde Ernährung“ in der Jahrgangsstufe 13 arbeiten die Lernenden des Beruflichen Gymnasiums direkt mit Schülerinnen und Schülern einer Grundschule zusammen.
  • In der Jahrgangsstufe 11 wird im Ernährungslabor und in der Küche die Herstellung von Lebensmitteln sowohl für den Privatbereich (Kochen) als auch im technologischen Maßstab praktisch vermittelt. Stundenthemen sind z.B. Grundtechniken, Herstellung von Apfelsaft, Verarbeitung von Hülsenfrüchten, Arten von Speiseölen und deren Herstellung, Margarine- oder Mayonnaiseherstellung, Verarbeitung von Kartoffeln, etc.
  • In Kooperation mit der Hochschule Fulda werden mehrere Unterrichtseinheiten durchgeführt: Versuche zu Ölherstellung (Fachbereich Lebensmitteltechnologie), Schulung zur Sensorik von Lebensmitteln (Fachbereich Ökotrophologie), etc.

und danach

und danach

Mit dem Abitur (Allgemeine Hochschulreife) an unserer Schule kann jedes Fach an einer Hochschule oder Universität der Bundesrepublik Deutschland studiert werden.

Bei Biologietechnik:

  • In der Oberstufe werden insbesondere theoretische und praktische naturwissenschaftliche Grundlagen geschaffen, die gute Voraussetzungen für ein Studium der Fächer Biologietechnik, Biologie, Chemie oder auch Pharmazie bieten.
  • ABI Plus:
    Schülerinnen und Schüler der Fachrichtung Biologietechnik können nach dem Abitur in das zweite Ausbildungsjahr der Ausbildung zur/zum Chemisch Technischen Assistentin/en (CTA) an unserer Schule einsteigen und haben damit nach dem 14. Schuljahr zusätzlich eine abgeschlossene Berufsausbildung.

    An anderen Schulen in Hessen können die Schülerinnen und Schüler in das zweite Ausbildungsjahr zur/zum Biologisch Technischen Assistentin/en (BTA) einsteigen.

    Voraussetzungen:
    Grund- oder Leistungskurs in Chemie während der Qualifikationsphase

Bei Ernährung:

  • In der Oberstufe werden insbesondere sehr gute naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt (Biochemie, Lebensmitteltechnologie, Ökotrophologie), die beste Voraussetzungen für jedes naturwissenschaftliche Studium, einschließlich Medizin, sind.

Bei Gesundheit:

  • In der Oberstufe werden insbesondere theoretische und praktische naturwissenschaftliche Grundlagen geschaffen, die gute Voraussetzungen für ein Studium aller Fächer im medizinischen Bereich bieten. Auch für medizinische Assistenzberufe wie z. B. Physiotherapeut/in, Ergotherapeut/in oder Logopäde/in schafft das Schwerpunktfach Gesundheit wertvolle Grundlagen.

Anmeldung

Anmeldung

Die Anmeldung muss schriftlich bis zum 01. März erfolgen.

  • Lebenslauf in tabellarischer Form mit Lichtbild
  • beglaubigte Kopien der beiden letzten Halbjahreszeugnisse
  • Bescheinigung über Unterricht in der Zweiten Fremdsprache (bei RealschülerInnen)
  • Eignungsgutachten der abgebenden Schule (bei RealschülerInnen und BerufsfachschülerInnen)

Das ausgefüllte Anmeldeformular mit den vollständigen Unterlagen ist rechtzeitig an folgende Adresse zu senden:

Eduard-Stieler-Schule
Studiendirektorin
Anke Bischof
Brüder-Grimm-Straße 5
36037 Fulda

Schüler/innen, die unmittelbar von der Schule, auf der sie den mittleren Bildungsabschluss erwerben, in das Berufliche Gymnasium überwechseln, teilen dies bis spätestens Mitte Februar der bisher besuchten Schule mit (bei minderjährigen Schüler/innen durch die Erziehungsberechtigten).

Die bisher besuchte Schule entscheidet dann über die Eignung und leitet die erforderlichen Unterlagen dem Beruflichen Gymnasium weiter.

Anmeldeformular

Eignungsgutachten

Nachweis zweite Fremdsprache

Ansprechpartnerin

Anke Bischof

Studiendirektorin

Anke Bischof

Berufliches Gymnasium

Berufsschule (Körperpflege)

Telefon: 0661 96954-0
Durchwahl: 0661 96954-304
E-Mail: anke.bischof[at]schule.landkreis-fulda.de

Downloads

Nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Mehr erfahren...